Bereits vor gut einer Woche starteten vier belgische F-16-Kampfflugzeuge gemeinsam mit rund 100 Soldaten in Richtung Keflavík, der wichtigsten Luftwaffenbasis Islands. Die Mission läuft noch bis zum 15. September und ist Teil der NATO-Operation Icelandic Air Policing.
„Unsere Piloten sind innerhalb von 15 Minuten startklar, falls ein unbekanntes oder verdächtiges Flugzeug in den NATO-Luftraum eindringt“, erklärte Francken. In einem solchen Fall könnten die Jets aufsteigen, das Flugzeug abfangen und identifizieren.
Der Minister betonte, dass es sich nicht bloß um eine Trainingsmission handelt. Die Nordroute über Island und Grönland werde traditionell von russischen Langstreckenbombern genutzt, um in Richtung Westeuropa zu fliegen. „Die Botschaft an Moskau ist eindeutig: Wer unsere Grenzen oder die unserer Verbündeten testet, wird feststellen, dass wir bereitstehen. Dies ist ein klares Signal für Einheit, Solidarität und die Entschlossenheit, unsere Sicherheit zu verteidigen“, so Francken. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren