„Erneuerung verlangt enorme Anstrengungen – und ich habe erkannt, dass ich das nicht allein stemmen kann“, erklärte De Bleeker. Nach eigenen Angaben habe sie die Sommermonate genutzt, um Bilanz zu ziehen. Ihre Schlussfolgerung: Ein neuer Vorsitzender oder eine neue Vorsitzende solle sich ganz auf die Außenwirkung konzentrieren – also auf Medienauftritte, Debatten und Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.
Die Parteigremien legten am Freitagnachmittag den Fahrplan fest: Ab Montag können Bewerbungen eingereicht werden. Am 17. Oktober soll der neue Parteichef präsentiert werden, eine mögliche Stichwahl wäre für den 24. Oktober vorgesehen.
De Bleeker selbst will der Partei erhalten bleiben und sich stärker auf die interne Reform konzentrieren. Sie war mit dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ ins Amt gestartet und betont, dass ihr vor allem die enge Verbindung zwischen der Parteizentrale in der Brüsseler Melsensstraat und den lokalen Basisorganisationen am Herzen liegt. „Ich habe das ganze Jahr über versucht, in allen Regionen zu erklären, woran wir arbeiten – und vor allem zuzuhören. Das ist der Teil meiner Arbeit, der mir am meisten Befriedigung gibt und auf den ich mich künftig noch stärker konzentrieren möchte“, so De Bleeker. (belga/calü)

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