US Open: Zverev und Bencic im Mixed früh raus – Belgisches Duell in der Quali

<p>Für Alexander Zverev endete das neue Mixed-Turnier der US Open bereits im Achtelfinale.</p>
Für Alexander Zverev endete das neue Mixed-Turnier der US Open bereits im Achtelfinale. | Foto: Photo News

Drei Tage, nachdem Zverev im Halbfinale von Cincinnati völlig entkräftet gegen Carlos Alcaraz verlor, fehlte dem Hamburger noch die Spritzigkeit.

Zverev und Bencic kennen sich seit Kindheitstagen, beide haben 2021 in Tokio die Olympische Goldmedaille gewonnen. Eigentlich sollte das Duo beim umstrittenen Mixed-Wettbewerb im Auftaktmatch gegen den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner und die Tschechin Katerina Siniakova ran, Sinner sagte den Start aber aus gesundheitlichen Gründen ab. Collins und Harrison rückten nach und bestraften die Fehler der häufig schlecht abgestimmten Zverev und Bencic gnadenlos.

Ein frühes Aus gab es auch für Topstar Carlos Alcaraz (Spanien) an der Seite der Britin Emma Raducanu, den Serben Novak Djokovic mit Landsfrau Olga Danilovic sowie die 45 Jahre alte Venus Williams, die mit Reilly Opelka (beide USA) antrat. Im Halbfinale steht dagegen die Polin Iga Swiatek, die unmittelbar nach ihrem Sieg in Cincinnati nach New York geeilt war und zusammen mit dem Norweger Casper Ruud gleich ihren Siegeszug fortsetzte.

Für Zverev liegt der Fokus nun voll auf dem Einzel, das am Sonntag beginnt. Der 28-Jährige jagt in New York seinem ersten Grand-Slam-Titel hinterher, in Toronto und Cincinnati hatte er zuletzt aufsteigende Form bewiesen – aber bei heißen Temperaturen auch körperliche Defizite offenbart, die sich in Atem- und Kreislaufproblemen äußerten.

Der Mixed-Wettbewerb, der im Vorfeld für Diskussionen gesorgt hatte, endet am Mittwoch. Das Turnier wurde modifiziert und wird an zwei Tagen mit nur 16 Teams durchgezogen. Auch die Nominierungskriterien wurden geändert: Neben den Topspielern der Tour, die sich über ihre Ranglistenposition qualifiziert haben, gab es Wildcards. Für Doppel-Expertinnen wie Laura Siegemund war unter diesen Umständen praktisch kein Platz. Bei den Fans sorgte das Format mit reichlich Stars und kurzen Sätzen bis vier am Dienstag für Begeisterung.

Belgisches Duell in der Qualifikation

Auf dem Weg ins Hauptfeld der US Open haben Alexander Blockx und Kimmer Coppejans die erste Hürde der Qualifikationsphase genommen – und treffen nun aufeinander. Blockx (WTP 116) schaltete den Brasilianer Reis Da Silva (QTP 230) problemlos mit 6:2, 6:1 aus. An einem Grand-Slam-Turnier hat er bisher noch nicht teilgenommen, 2023 gewann er allerdings die Australian Open für Junioren. In Wimbledon scheiterte er im Juni erst unmittelbar vor dem Hauptfeld.

Coppejans (ATP 194) behielt gegen den Argentinier Alex Barrena (ATP 229) mit 6:4, 6:7 (4/4), 6:3 die Oberhand. Seinerseits bestritt er bereits zweimal die French Open sowie jeweils einmal die Australian Open und Wimbledon – immer schied er in der ersten Runde aus. Das belgische Aufeinandertreffen ist für den späten Mittwochabend unserer Zeit anberaumt.

Bei den Damen nahm Hanne Vandewinkel (WTA 164) ebenfalls die erste Hürde, besiegte Marina Stakusic (WTA 160) aus Kanada mit 6:3, 6:2. Bei allen drei Grand Slams dieser Saison war die Limburgerin in der ersten Runde der Qualifikation rausgeflogen. Wegen ihrer Position in der Weltrangliste haben Elise Mertens (WTA 21) und Greet Minnen (WTA 99) ihr Ticket für die US Open bereits sicher. (sid/belga/tf)

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