Strasser ist in Luxemburg kein Unbekannter: Als Spieler war er eine Institution, absolvierte 98 Länderspiele und verdiente sich seine Sporen in Frankreich bei Metz und Straßburg sowie in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach und Kaiserslautern. Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Fußball treu und arbeitete unter anderem als Trainer bei Fola Esch, Kaiserslautern, Hesperingen, Jeunesse Esch und Progrès Niederkorn.
Sein Vorgänger Luc Holtz (56) hatte das Großherzogtum anderthalb Jahrzehnte lang geprägt. Unter seiner Regie absolvierte Luxemburg 144 Länderspiele, von denen 33 gewonnen und 82 verloren wurden. Erst im vergangenen Jahr traf sein Team in einem EM-Vorbereitungsspiel in Brüssel auf Belgien – die Roten Teufel setzten sich klar mit 3:0 durch. Holtz’ nächste Station ist der deutsche Drittligist Waldhof Mannheim.
Für Strasser beginnt die Arbeit sofort mit einem Härtetest: Bereits im September startet die WM-Qualifikation für das Turnier 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Am 4. September empfängt Luxemburg Nordirland, drei Tage später folgt das Heimspiel gegen die Slowakei. Im Herbst stehen zudem die prestigeträchtigen Duelle mit Deutschland sowie die Rückspiele in Belfast und Bratislava auf dem Programm. (belga/calü)

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