Nach Terminen in Brazzaville und Kinshasa am Montag und Dienstag fliegt Prévot nach Lubumbashi (Haut-Katanga). Dort besucht er am Mittwoch eine Tochtergesellschaft des staatlichen Bergbaukonzerns Gécamines. Das Unternehmen arbeitet mit dem belgischen Metallurgie-Konzern Umicore bei der Verarbeitung von Germanium zusammen – ein für moderne Technologien wichtiges Metall.
Auf der politischen Agenda stehen Gespräche über die Bemühungen zur Befriedung des Ostkongo, die jüngste Öffnung von Präsident Félix Tshisekedi gegenüber Teilen der Opposition, die Korruptionsbekämpfung sowie Fragen der Regierungsführung im Rohstoffsektor. Geplant sind Treffen auf höchster politischer Ebene, aber auch mit der Zivilgesellschaft und Oppositionsvertretern.
In Nairobi, wo Kenia in der Vergangenheit als Vermittler im Ostkongo tätig war, soll es ebenfalls um den Konflikt gehen. Zugleich will Belgien dort seine Unterstützung für Umwelt- und Digitalprojekte bekräftigen sowie für die Aufnahme von Geflüchteten aus den krisengeschüttelten Nachbarstaaten. Das Thema Flüchtlinge steht besonders beim letzten Stopp in Äthiopien im Fokus, das mehr als eine Million Menschen – vor allem aus dem Südsudan und Somalia – aufgenommen hat. Belgien möchte dort für eine bessere Verknüpfung von humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung werben. (belga/rt)

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