Farbenfrohes Festival in Namur – Zukunft des Mondial de Folklore ungewiss
Festival
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Rund 250 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt sind am Samstag durch die Straßen der wallonischen Hauptstadt gezogen und haben damit die 63. Ausgabe des Mondial de Folklore de Jambes-Namur eröffnet. Die Festlichkeiten dauern noch bis Montag.
Das traditionsreiche Folklore-Festival in Namur begeistert Besucher.
| Foto: belga
Tänzer, Musiker und Sänger präsentierten sich zunächst am Marché du Bord de l’Eau und zogen anschließend zur Place d’Armes, wo sie den zahlreichen Zuschauern und den kommunalen Behörden ein buntes Spektakel boten. Namurs Bürgermeisterin Charlotte Bazelaire (Les Engagés) ließ es sich nicht nehmen, selbst ein paar Tanzschritte zu wagen und Geschenke mit den Gästen auszutauschen.
In diesem Jahr nehmen Folkloregruppen aus Guam, Indien, Mexiko, der Slowakei und Nordmazedonien teil. Aber auch die heimischen Vereine wie die Frairie royale des Masuis et Cotelis jambois und die Molons sind vertreten. Aus Flandern reist die Truppe De Moeffeleer aus Duffel an.
Am Sonntag stehen ein Gottesdienst in der Kirche Sacré-Cœur, ein Festzug durch die Straßen von Jambes sowie Auftritte auf der Place de Wallonie auf dem Programm. Montag folgen weitere Vorstellungen im Sportzentrum des königlichen Athenäum sowie private Auftritte in mehreren Seniorenheimen.
Doch das traditionsreiche Festival steht vor Herausforderungen: Nach mehr als 60 Ausgaben muss es mit der Streichung des Regionalsubsidiums und einer 20-prozentigen Kürzung der städtischen Unterstützung zurechtkommen. Festivalpräsidentin Ann Leon zeigte sich dennoch optimistisch: „Wir hoffen sehr, dass dies nicht die letzte Ausgabe ist. Wir suchen Sponsoren und Partner, damit diese schöne Tradition weiterlebt.“ (belga/rt)
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