2017 in Amstelveen und 2023 in Mönchengladbach standen die Belgierinnen bereits im Endspiel, 2021 – ebenfalls in Amstelveen – holten sie Bronze. „Wir wollen unbedingt aus der Gruppenphase kommen. Und das gelingt uns seit einigen Ausgaben“, so die 32-Jährige. „Es ist großartig, um Titel mitzuspielen. Aber wir nehmen nichts als selbstverständlich, denn ich habe auch schon schwierigere Zeiten erlebt.“
Das Team kann auf einen relativ stabilen Kern bauen, ergänzt durch einige junge Spielerinnen wie Lisa Moors, Astrid Bonami und Louise Dewaet, die in diesem Jahr bei der EM debütieren. „Seit fünf, sechs Jahren arbeiten wir mit nahezu derselben Stammformation“, sagte Gerniers. „Ein paar Spielerinnen sind gegangen, aber es gab nie einen kompletten Umbruch. Die Jungen integrieren sich sehr gut, sie bekommen viel Einsatzzeit und sind stark eingebunden – das ist schön zu sehen.“
Bei der EM 2023 in Mönchengladbach belegten die Panthers erstmals den ersten Platz in ihrer Vorrundengruppe. „Das war keine Drucksituation, aber es war ein Ziel, das wir uns gesetzt hatten. Spanien, England und auch Schottland waren nicht zu unterschätzen. Gruppensieger zu werden, war ein wichtiger Schritt.“ (belga/rt)

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