Brüssel steht seit Jahren unter dem Schatten wachsender Drogenkriminalität und Gewalt. Schießereien am helllichten Tag, brutale Auseinandersetzungen zwischen Banden und ein offener Drogenhandel auf Straßen und Plätzen haben Gemeinden wie Molenbeek oder Anderlecht zu Synonymen für Unsicherheit gemacht. Neben Kokain drängen mittlerweile auch Crack und Fentanyl auf den Markt – billige, hochgefährliche Drogen, die Menschen noch tiefer in die Abhängigkeit treiben. In dieser von politischer Lähmung geprägten Lage hat vor gut einem halben Jahr ein Mann die Führung im Kampf gegen die organisierte Kriminalität übernommen: Julien Moinil, 40 Jahre alt, Prokurator des Königs in Brüssel.
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