Laut Frixis legten die Verkäufe im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 17 Prozent zu. „Diese Entwicklung entspricht dem Sommer 2022, der ebenfalls sehr heiß war“, erklärte Frixis-Präsident Herwig Coppens. 2023 sei dagegen kühler gewesen, was auch die Nachfrage gedämpft habe. In Belgien installieren Fachbetriebe inzwischen überwiegend Klimageräte, die zugleich als Wärmepumpen funktionieren und somit auch heizen können.
Der europäische Marktführer Daikin verzeichnete in Belgien innerhalb der vergangenen 15 Jahre eine Verdreifachung seiner Verkaufszahlen. „Hitzewellen sind ein wesentlicher Treiber für die steigende Nachfrage“, betonte Unternehmenssprecherin Sofie Sap. Seit der Hitzewelle von 2003 sei der Bedarf in privaten Haushalten stark gewachsen. Neben dem Klimawandel spielten aber auch der Trend zum Homeoffice und die Energiewende eine wichtige Rolle.
Daikin positioniert seine Geräte zudem als Heizalternative mit geringer CO₂-Bilanz. In Ländern wie Skandinavien werden Klimaanlagen primär zum Heizen eingesetzt. Kombiniert mit Solaranlagen böten sie eine kostengünstige Lösung, so Sap. In Schweden sei der Markt um das 1,5-Fache gewachsen, europaweit um das 1,75-Fache in den letzten 15 Jahren – in den Niederlanden sogar um das Vierfache. (belga/rt)

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