Die Teilnehmer wurden über einen Online-Wettbewerb ermittelt: 165 Bewerber hatten Fragen beantwortet und ihr bestes Flugzeugfoto eingereicht.
Die ausgewählten „Spotter“ dürfen nicht nur bis an die Start- und Landebahnen heran, sondern erhalten auch exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Am Nachmittag steht die Wartung eines Flugzeugs in einem der Hangars auf dem Programm. Zudem besuchen sie den benachbarten Militärflugplatz Melsbroek, um dort einen A400M aus nächster Nähe zu sehen.
Rund um den Flughafen gibt es zwar zwei frei zugängliche Beobachtungsplattformen für Flugzeugfans, wie Flughafensprecher Jeffrey Franssens erklärt. Das Besondere am Spotters’ Day sei jedoch der direkte Zugang zum Rollfeld – selbstverständlich mit Sicherheitsabstand. „Manche Fluggesellschaften setzen an diesem Tag sogar speziell dekorierte Maschinen ein, weil sie wissen, dass Spotters’ Day ist“, so Franssens. Brussels Airlines schickte beispielsweise ihren „Trident“ in die Luft, der den Roten Teufeln gewidmet ist.
Für die Spotter bietet der Tag auch die Chance, seltene Maschinen zu sehen. So entdeckte Lowie Van Gorp „eine isländische Maschine, die noch nie zuvor in Brüssel war“ – ihr Foto ergänzt nun seine Sammlung von 100.000 Aufnahmen aus den letzten zwei Jahren. Teilnehmer Maarten De Bondt freute sich über einen Flieger der pakistanischen Luftwaffe und darüber, einen Boeing 787 aus nächster Nähe zu sehen. (belga/rt)

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