Der Auftritt in Belgien war ein exklusiver Stopp seiner aktuellen Europa-Tour, die ihn zuvor bereits nach Frankreich und in die Schweiz geführt hatte. Für das Festival war sogar ein zusätzlicher Tag angesetzt worden – ein deutliches Zeichen für die Strahlkraft des „Fresh Prince“.
Gleich zu Beginn brachte Will Smith die Menge mit Klassikern wie „Gettin’ Jiggy Wit It“ und „Miami“ zum Tanzen. Danach folgte ein emotionaler Ausflug in seine TV-Vergangenheit: Kultszenen aus „Der Prinz von Bel-Air“ flimmerten über die Leinwand, ehe Smith seinem 2013 verstorbenen Serienkollegen James Avery (Onkel Phil) eine bewegende Hommage widmete.
Auch seine Blockbuster ließ der Superstar nicht aus. Mit Songs zu „Bad Boys“, „Wild Wild West“ und „Men in Black“ zündete Smith ein weiteres Highlight. Besonders spektakulär: Für den „Men in Black“-Part holte er rund 50 freiwillige Helfer des Festivals in schwarzen Anzügen auf die Bühne – ein Moment, der das Publikum begeisterte.
Ein persönlicher Blick zurück
Kurz vor dem Finale sprach der 55-Jährige offen über die schwierigen Jahre nach dem berüchtigten Oscar-Eklat von 2022: „Dieser Abend hätte eigentlich der Höhepunkt meiner Karriere sein sollen, aber er endete mit Scham und Schuldgefühlen“, gestand Smith sichtlich bewegt, bevor er die Oscar-Statuette in die Höhe hielt und unter tosendem Applaus seine letzten Songs anstimmte.
Festivalbilanz und Zahlen
Die Zusatzshow lockte über 10.000 Besucher an – etwas weniger als die anvisierten 12.000. Dennoch sei der Abend finanziell „im grünen Bereich“, betonten die Veranstalter. Im Vergleich dazu verzeichneten die drei regulären Festivaltage einen Rückgang von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Und was das kolportierte Millionengagen-Gerücht angeht? Die Organisatoren stellten klar: „Die tatsächliche Gage von Will Smith liegt deutlich unter den Summen, die zuletzt in der Presse kursierten.“ (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren