Jeder zweite Flame ist übergewichtig – aber es gibt auch gute Nachrichten

<p>Sechs von zehn Flamen bewegen sich zu wenig.</p>
Sechs von zehn Flamen bewegen sich zu wenig. | Foto: Arno Burgi/dpa

Zwischen 2023 und 2024 gaben 59,9 Prozent der Flamen ab 15 Jahren an, wöchentlich weniger als die empfohlenen 150 Minuten körperlich aktiv zu sein. Dieser Anteil ist seit 2018 unverändert hoch. Frauen bewegen sich dabei deutlich weniger als Männer (67 zu 52 Prozent). Besonders kritisch ist die Lage bei Menschen mit niedrigem Bildungsniveau: 73 Prozent von ihnen bewegen sich zu wenig.

Auch beim Gewicht sieht es düster aus: 49,4 Prozent der Erwachsenen (ab 18 Jahren) haben einen BMI von 25 oder mehr und gelten damit als übergewichtig – der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2001 (damals 43 Prozent). Männer sind mit 53 Prozent häufiger betroffen als Frauen (46 Prozent). Auch der Unterschied zwischen Menschen mit niedriger Bildung (57 Prozent) und höher Gebildeten (43 Prozent) ist deutlich.

Im vergangenen Jahr gaben 81 Prozent der Flamen an, mindestens einmal Alkohol konsumiert zu haben. Besonders besorgniserregend: 15 Prozent trinken problematisch, also mindestens zehn Gläser pro Woche – ein Anstieg gegenüber 2018 (13,9 Prozent). Männer liegen mit 23 Prozent deutlich vor den Frauen (7 Prozent). Auffällig: Höher Gebildete trinken mit 17 Prozent häufiger übermäßig als Menschen mit niedrigerem Bildungsgrad (11 Prozent).

Es gibt jedoch auch eine positive Entwicklung: Nur noch 15,9 Prozent der Flamen rauchen, davon 11,3 Prozent täglich. Seit 2001 ist die Zahl der Raucher kontinuierlich gesunken. Männer (19 Prozent) greifen deutlich öfter zur Zigarette als Frauen (13 Prozent), und auch unter Menschen mit niedriger Bildung ist der Anteil mit 21 Prozent deutlich höher als bei Hochgebildeten (12 Prozent). (belga/calü)

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