AS-Konkurrent Olympic Charleroi trägt erste Heimspiele im Stadion des Stadtrivalen aus

<p>Das Stade de la Neuville, in die Jahre gekommen, aber voller Fußballgeschichte, gilt mittlerweile als Geheimtipp für sogenannte Groundhopper – Fußballnostalgiker, die den Charme alter Stadien lieben.</p>
Das Stade de la Neuville, in die Jahre gekommen, aber voller Fußballgeschichte, gilt mittlerweile als Geheimtipp für sogenannte Groundhopper – Fußballnostalgiker, die den Charme alter Stadien lieben. | Foto: belga

Der Grund: Das traditionsreiche Stade de la Neuville wird derzeit modernisiert, damit es den Anforderungen des Profifußballs entspricht. Zum Auftakt empfangen die „Dogues“ am Freitag, 8. August, Mitaufsteiger Jong AA Gent im Mambourg, wie die Arena im Volksmund genannt wird. Auch die zweite Heimpartie am Samstag, 23. August, gegen KV Kortrijk findet dort statt.

Für die Fans ist das ein besonderer Moment: Olympic Charleroi war in den 1930er- bis 1960er-Jahren eine feste Größe in der höchsten belgischen Liga. Danach folgten Jahrzehnte zwischen zweiter und dritter Liga, sportliche Rückschläge und finanzielle Turbulenzen – bis hin zum Absturz in die Provinzklasse. Doch die „Dogues“ kämpften sich zurück. Nach einer Fusion und einem erfolgreichen Neustart gelang im vergangenen Jahr endlich der Sprung zurück in den Profifußball. (belga/calü)

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