Im Mai hatten Francken und sein polnischer Amtskollege Wladyslaw Kosiniak-Kamysz eine Vereinbarung unterzeichnet, die die militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern vertiefen soll. Bestandteil dieser Vereinbarung ist die geplante Beschaffung von 200 bis 300 Piorun-Systemen. Laut Francken liegt der Beschaffungsprozess im Zeitplan: Die entsprechende Haushaltsanfrage hat er am Montag an Haushaltsminister Vincent Van Peteghem (CD&V) übermittelt. „Die ersten Systeme kommen noch dieses Jahr“, kündigte Francken an.
Die mobilen Luftabwehrsysteme sollen Belgien künftig besser gegen große Drohnen, Angriffshelikopter und Tiefflieger schützen. Sie können von Soldaten getragen oder auf Fahrzeugen montiert werden. Noch 2025 werden die ersten 40 Systeme samt hunderten Raketen ausgeliefert – Gesamtwert: 137 Millionen Euro.
„Unsere Eliteeinheiten des Special Operations Regiments warten seit 15 Jahren auf diese Ausrüstung“, betonte Francken. Besonders verweist der Minister auf die „beeindruckenden Ergebnisse“ der Piorun-Systeme im Ukraine-Krieg.
Für Francken ist der Deal mehr als nur eine Beschaffung: „Das ist ein Symbol für die gelungene europäische Verteidigungskooperation – und dafür, dass wir die Sicherheit unseres Landes endlich ernst nehmen.“ (belga/calü)

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