Radsport-Star Tadej Pogacar hat zum vierten Mal die Tour de France gewonnen. Der Slowene sicherte sich mit 4:24 Minuten Vorsprung auf den Dänen Jonas Vingegaard wie schon 2020, 2021 und 2024 das Gelbe Trikot. Der Deutsche Florian Lipowitz komplettierte mit 11:00 Minuten Rückstand das Podest und sicherte sich zudem das Weiße Trikot des besten Jungprofis.
Wegen schwieriger Wetterbedingungen wurden auf der letzten Etappe am Sonntag in Paris bereits 50 km vor dem Ziel die Abstände für das Gesamtklassement genommen, der Rest der Rennens war nur noch für die Tageswertung relevant.
Pogacar kämpfte im strömenden Regen dennoch verbissen an den Anstiegen zum Montmartre um den Etappensieg, den sich aber letztlich in einem packenden Finale Wout van Aert holte – wie schon 2021. Seitdem hatten auch Jasper Philipsen (2022) und Jordi Meeus (2023) in Paris gefeiert. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte sich Wout van Aert in Paris Olympia-Bronze im Zeitfahren gesichert.
Diesmal setzte er rund sechs Kilometer vor dem Ziel zur entscheidenden Attacke an, ließ dabei Pogacar hinter sich. Das Podium der letzten Etappe vervollständigten der Italiener Davide Ballerini und der Slowene Matej Mohoric. Nach Jasper Philipsen, Remco Evenepoel, Tim Wellens sowie zweimal Tim Merlier sorgte van Aert für den sechsten belgischen Etappensieg bei dieser Tour.

Auch der Raerener Laurenz Rex überquerte am Sonntagabend die Ziellinie in der französischen Hauptstadt und beendete damit seine zweite Tour de France. Im Gegensatz zu den drei Etappensiegen durch Kapitän Biniam Girmay vor einem Jahr bleib sein Team Intermarché-Wanty diesmal allerdings ohne Erfolg, war stattdessen aufgrund von zahlreichen Stürzen vielmehr vom Pech verfolgt. (sid/tf)

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