Das Masters ist analog zu einem Fußballturnier aufgebaut: In der Vorrunde treten acht Spieler in zwei Vierergruppen gegeneinander an, gefolgt von zwei Halbfinals und dem Finale. Die Gesamtleistungen waren auch in diesem Jahr beachtlich – der Durchschnitt lag bei rund 23 Schlägen für die 18 Bahnen.
Ein Traumergebnis von 18 Schlägen wurde zwar nicht erreicht, doch Halbfinalist Erwin Ottaviani (Malonne) kam in der Vorrunde mit einer 19 sehr nahe heran – trotz eines Fehlschlags an der letzten Bahn. Michael Jacob vom MGC Rozemaai hatte hingegen Pech: An Bahn 2 spielte er eine 2 – auf einer Bahn, bei der der Ball in der Regel von selbst ins Loch rollt, sobald er im Endkreis liegt.
Der zweifache Sieger Ottaviani musste sich im Halbfinale überraschend mit 21:23 Bruno Grosjean (ebenfalls MGC Rozemaai) geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale gewann Petit mit 22:21 gegen Michael Jacob.
Im Endspiel schien Grosjean lange auf Siegkurs – nach zwölf Bahnen lag er ohne Fehlschlag drei Schläge vorn. Doch in der Schlussphase verlor er den Rhythmus, was Petit nutzte, um sich – nach seinem Erfolg 2016 – zum zweiten Mal den Titel zu sichern.
Im Anschluss an das Finale begann der Spendentag zugunsten der SOS-Kinderdörfer. Die Anlage stand dann allen Amateurspielern offen. (red/kupo)

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