Kurz vor dem Nationalfeiertag erinnerte Delphine daran, wie sehr sich ihr Leben seit der offiziellen Anerkennung als Tochter von König Albert II. verändert hat. Seitdem nimmt sie an offiziellen Anlässen der Königsfamilie teil.
Das Video zeigt Prinzessin Delphine bei einem Besuch in einem Secondhand-Laden des Roten Kreuzes in Nivelles im August 2023. Im Interview spricht sie über die Bedeutung nachhaltiger Mode und die soziale Arbeit des Roten Kreuzes.
In einem fast einstündigen Interview mit dem britischen Journalisten Daniel Rosney (BBC, Eurovision-Kommentator), das in zwei Podcast-Folgen veröffentlicht wurde, sprach sie über ihren langen Kampf um Anerkennung und darüber, was es bedeutet, nun Prinzessin zu sein – ein Titel, der sie anfangs nicht begeisterte. „Denn das klingt ein bisschen nach… Barbie“, scherzte sie. Delphine erinnerte sich auch an den Moment, als König Philippe sie nach der öffentlichen Anerkennung durch Albert zu einem Mittagessen einlud. „Danach ging alles sehr schnell. Mein Vater hat mich ebenfalls eingeladen. Es war fantastisch, ihn nach so langer Zeit wiederzusehen. Es war, als wäre nichts passiert. Ich glaube, ich habe ihm nie wirklich Vorwürfe gemacht. Ich habe eher das System und sein Umfeld verantwortlich gemacht.“ Über den Kontakt zu ihren Halbgeschwistern – Philippe, Astrid und Laurent – sagte Delphine: „Sie haben ihr Leben, ich habe meins. Es war schön für mich zu erfahren, dass ich ältere Brüder und eine Schwester habe. Ich denke, sie hatten eine sehr schwierige Kindheit, weil ihre Eltern oft nicht da waren. Es ist wahrscheinlich schwer für sie, die Situation zu akzeptieren. Sie hassen mich nicht, aber ich glaube, es ist schwierig für sie. Ich erinnere sie an ihre schlimmen Kindheitserfahrungen. Ich bin ihnen nicht sehr nah. Familientreffen gibt es eigentlich nur bei öffentlichen Anlässen.“
Delphine sprach auch über ihr Privatleben. Mit ihrem langjährigen Partner Jim ist sie beispielsweise nicht verheiratet: „Wir sind schon so lange zusammen, aber ich hatte nie das Bedürfnis zu heiraten. Heute kann eine Frau auch ohne Trauschein glücklich leben. Und es gibt ohnehin so viele Scheidungen.“ Ob sich die Beziehung zwischen ihren Eltern nach ihrer offiziellen Anerkennung verbessert habe? Die Frage brachte Delphine zum Lachen: „Oh … Nein. Nein … Vergessen Sie nicht, dass Albert verheiratet ist. Meine Mutter würde niemals wieder Kontakt zu ihm suchen. Es hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert. Was passiert ist, ist passiert – und heute sind sie alt.“ (sc)

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