Überraschung in Wimbledon: Anisimova erste Finalistin

<p>Die US-Amerikanerin Amanda Anisimova feiert ihren Sieg.</p>
Die US-Amerikanerin Amanda Anisimova feiert ihren Sieg. | Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Sabalenka, die bei den Australian Open und den French Open in diesem Jahr jeweils das Endspiel verlor, kann dagegen einen Makel in ihrer Karriere nicht beseitigen. Alle ihre drei Majorsiege hat die kraftvolle Athletin auf Hartplätzen geholt, auf Rasen bleibt ihr der große Coup verwehrt. Schon 2021 und 2023 war sie im Halbfinale gescheitert. Im Viertelfinale hatte sie noch mit viel Mühe Laura Siegemund bezwungen.

Für Anisimova ist die Endspielteilnahme ihr bislang größter Erfolg. Auch 2019 in Paris hatte die 23-Jährige schon einmal ein Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht, war damals aber an der Australierin Ashleigh Barty gescheitert.

Die Partie wurde im ersten Satz von einem Zwischenfall überschattet: Einer Frau auf der Zuschauertribüne ging es bei Temperaturen um 30 Grad sichtlich nicht gut. Sabalenka reichte Wasser an, nach kurzer Behandlung konnte die Frau hinausbegleitet werden.

Auf dem Platz machte Anisimova in einer Partie auf mäßigem Niveau zunächst weniger Fehler, Sabalenka bäumte sich zwar wie im Viertelfinale gegen Siegemund auf – doch im engen dritten Satz behielt Anisimova die Nerven. Nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit nutzte die US-Amerikanerin ihren vierten Matchball zum Sieg. (sid/kupo)

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