Die Reform des belgischen Profifußballs sieht vor, dass die Jupiler Pro League ab der Saison 2026/2027 mit 18 statt 16 Vereinen gespielt wird und dass mindestens vier U23-Mannschaften von Erstligaklubs (RSC Anderlecht, Club Brügge, KRC Genk und AA Gent) fest in der Challenger Pro League verankert werden sollen. Jong Genk, das in der vergangenen Saison eigentlich in die 1. Division Amateure hätte absteigen müssen, würde dadurch erneut in die zweite Liga aufgenommen werden.
Das sorgt wiederum bei Seraing, Lokeren-Temse und Francs Borains für Widerstand: In ihrer gemeinsamen Beschwerde verweisen sie auf ein früheres Urteil des Fußballverbands. Im Jahr 2020 griff die Wettbewerbsbehörde (BMA) ein – damals im Zusammenhang mit dem Abstieg von Waasland-Beveren in der wegen Covid-19 abgebrochenen Saison. Die Wettbewerbsbehörde stellte sich damals auf die Seite der Pro League, doch der belgische Sportgerichtshof (CBAS) entschied letztlich zugunsten von Waasland-Beveren, das somit in der 1. Division blieb.
Offen ist nun, welchen Einfluss das vor allem auf den Saisonstart in der Challenger Pro League hat. Theoretisch soll unter anderem die AS Eupen am Wochenende des 8. August in die Meisterschaft starten. Allerdings wurde der Spielplan der Challenger Pro League noch nicht vorgestellt... (mn)

Kommentare
.. diesen 3 Vereinen stimme ich vollends zu.. warum sollen B Mannschaften anderes behandelt werden als jede andere Mannschaft...da geht es wohl wieder, hinten herum ums Geld...
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