Nächster Trainerwechsel bei Cercle Brügge: Ex-AS-Coach Bernd Storck muss gehen

<p>BerBernd Storck muss gehen.</p>
BerBernd Storck muss gehen. | Foto: belga

Dabei hatte 62-jährige Storck, der im Jahr 2022 noch die AS coachte, erst Mitte Mai erneut das Traineramt in Brügge übernommen – mit dem klaren Auftrag, in der Liga zu bleiben. Dieser Job war schnell erledigt: Nach zwei souveränen Siegen (5:1 und 3:1) in der Relegation gegen den Zweitligisten Patro Eisden Maasmechelen sicherte Cercle sich problemlos den Klassenerhalt.

Doch kaum war der Druck raus, kam das Aus. Eine interne Saisonanalyse habe gezeigt, dass „sportliche Vorstellungen und Arbeitsweisen nicht ausreichend zueinander passen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Neben dem ehemaligen Eupener Coach Storck muss auch sein Assistent Matyas Czuczi gehen.

Für Storck endet damit ein unglückliches Jahr im belgischen Fußball: Zuvor hatte er bereits bei KV Kortrijk übernommen, konnte aber den Abstieg nicht verhindern. In Brügge war es seine zweite Amtszeit – bereits in der Saison 2019/20 hatte er Cercle einmal trainiert.

<p>Onur Cinel soll es nun richten.</p>
Onur Cinel soll es nun richten. | Foto: Barbara Gindl/dpa

Nun soll also der 40-jährige Onur Cinel frischen Schwung bringen. Er kommt vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg, wo er zuletzt als Co-Trainer und Interims-Chefcoach tätig war. Erfahrungen sammelte Cinel zuvor auch beim FC Liefering und als Jugendtrainer bei Schalke 04. Seit 2022 gehörte er zudem zum Trainerstab der österreichischen Nationalmannschaft.

„Ich freue mich riesig, Cheftrainer von Cercle Brügge zu sein“, sagte Cinel bei seiner Vorstellung. „Von Anfang an hat es menschlich wie sportlich gepasst. Als ich das Stadion und die Trainingsanlagen gesehen habe, wusste ich: Hier will ich arbeiten.“ Am Montag soll er seine erste Trainingseinheit leiten und das Team kennenlernen.

Mit Cinel steht bereits der fünfte Cheftrainer innerhalb von gut einem halben Jahr an der Seitenlinie des Traditionsklubs – nach Miron Muslic, Ferdinand Feldhofer, Jimmy De Wulf und Bernd Storck. Nun hofft der Verein auf mehr Konstanz – sportlich wie personell. (belga/calü)

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