Somit trat er in die Fußstapfen seines Vaters, der das Rennen vor 34 Jahren für sich entscheiden konnte. „Ich bin glücklich und stolz darauf, mit drei großen Namen das Finale bestritten zu haben und es so zu beenden. Es ist wie ein Traum“, so van der Poel in einer ersten Reaktion: „Ich bin wirklich glücklich und habe vor dieser Klassik-Saison gesagt, dass dieses Rennen am besten zu mir passt. Ich bin froh, dass ich das beweisen konnte.“
Wie viel Kraft ihn das Rennen am Mittwoch gekostet hat, zeigte sich sofort nach der Zieleinfahrt, als van der Poel an einem Absperrgitter zu Boden sackte und sich kaum noch auf den Beinen halten konnte.
Der Cross-Weltmeister vom Team Corendon-Circus setzte sich nach 196,2 km der 59. Auflage zwischen Löwen und Overijse vor dem Franzosen Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick-Step) durch. Der 24 Jahre alte van der Poel hatte Anfang April bereits Dwars door Vlaanderen gewonnen, beim Radsport-Monument Flandern-Rundfahrt wurde er nach einem Sturz noch Vierter. (sid/mn)

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