Der jüngste Skandal um einen dänischen Samenspender, dessen Erbgut Träger eines krebserregenden Gens ist und der in Belgien 52 Kinder bei 37 verschiedenen Frauen gezeugt haben soll, erschüttert das Vertrauen in die staatliche Kontrolle der Fortpflanzungsmedizin. Trotz einer seit 2007 geltenden Gesetzesregelung zur Begrenzung von Samenspenden wurde erst 2024 ein zentrales Register eingeführt – ein Versäumnis, das Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) selbst als „politische Fahrlässigkeit“ bezeichnet. Eine Entschuldigung sei angebracht, meint er.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren