Im Mittelpunkt des Treffens standen den Angaben zufolge aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich – insbesondere der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum, der Umgang mit Smartphones im Schulalltag, die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Unterricht, pädagogische Rahmenpläne, die duale Ausbildung sowie die gesellschaftliche Aufwertung des Handwerks.
Zu dem Treffen postete Steffi Pauels ein Video in den sozialen Netzwerken
„Kinder und Jugendliche müssen im Netz besser geschützt werden – darin sind wir uns fraktions- und gemeinschaftsübergreifend einig“, erklärte dazu Steffi Pauels. Loïc Jacob, der sich im Parlament der Französischen Gemeinschaft stark für digitale Themen engagiert, unterstrich: „Die Schule ist in erster Linie ein Ort des Lernens und der sozialen Entwicklung. Digitale Werkzeuge sollen in diesem Kontext sinnvoll und unterstützend eingesetzt werden. Zahlreiche Schulen haben bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen. Mit unserer Entscheidung wollen wir nun eine einheitliche Regelung für alle Schulen schaffen. Gleichzeitig bleibt den Schulen die Freiheit, die Umsetzung entsprechend ihrer Gegebenheiten selbst zu gestalten. Unser Ziel ist es, dass junge Menschen ein kritisches Bewusstsein im Umgang mit digitalen Medien entwickeln. Eine erste Auswertung der Maßnahmen ist für das Ende des Schuljahres 2025/2026 vorgesehen.“ Jacob hatte sich den Angaben zufolge in den vergangenen Monaten innerhalb seiner Fraktion für klare Regelungen in diesem Bereich eingesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die berufliche Bildung. Unter dem Motto „Handwerk als Plan A“ setzt sich die CSP für die Förderung handwerklicher Berufe als gleichwertige Karrierewege ein. „Das Handwerk ist ein tragender Pfeiler unserer Wirtschaft. Wir brauchen klare Übergänge zwischen Schule und Betrieb, eine stärkere gesellschaftliche Wertschätzung und gezielte Unterstützung für junge Menschen, die diesen Weg einschlagen möchten“, erklärte Steffi Pauels. Eine Ausbildung im Mittelstand eröffne heute vielfältige berufliche Perspektiven. „Die Zeiten, in denen eine Ausbildung nur zu einem einzigen Beruf befähigte, sind vorbei. Der Wechsel zwischen Branchen und Karrierewegen ist heute deutlich einfacher und flexibler möglich als noch vor einigen Jahren“, fügte sie hinzu.
Die Begegnung bot auch die Gelegenheit zum Austausch mit weiteren Abgeordneten der Fraktion Les Engagés – darunter Mathilde Vandorpe (Fraktionsvorsitzende), Geneviève Lazaron und Olivier de Wasseige, allesamt Mitglieder des Unterrichtsausschusses – sowie mit den zuständigen Mitarbeitenden der Fraktion. „Ein solcher Austausch ist bereichernd, gerade weil wir auf unterschiedlichen politischen Ebenen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Es entstehen neue Perspektiven, um voneinander zu lernen und politische Anliegen abgestimmt anzugehen“, resümierte Steffi Pauels. (red/sc)

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