In festlichem Rahmen wurde auf die Errungenschaften der vergangenen Jahre zurückgeblickt und der Blick zugleich nach vorn gerichtet. Die SaarLorLux-Internationale hat sich seit ihrer Gründung zu einer wichtigen Plattform für den Dialog und die Kooperation über nationale Grenzen hinweg entwickelt. Den wohl größten Veranstaltungspunkt stellte eine Podiumsdiskussion dar, in der Heiko Maas, ehemaliger Bundesminister des Auswärtigen, Heike Raab , Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Yves Cruchten, Mitglied der Abgeordnetenkammer von Luxemburg, Brigitte Vaisse, Mitglied des Regionalrats der Region Grand Est, und der ostbelgischen SP-Präsidentin Linda Zwartbol die verschiedenen Gebiete der Großregion vertraten. Gemeinsam diskutierten sie über die grenzüberschreitende politische Lage in der Großregion und in Europa sowie darüber, wie demokratische Parteien auf aktuelle Herausforderungen reagieren sollten.
„Die politische Landschaft in Ostbelgien und der Großregion ist mit großen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf die politischen Veränderungen, nicht nur bei uns in Belgien“, wird Linda Zwartbol in einer Pressmitteilung der SP zitiert. Zu den aktuellen Herausforderungen der vermehrten Grenzkontrollen Deutschlands sagte die Parteipräsidentin: „Politik darf nicht auf Isolation setzen. Grenzkontrollen müssen für Pendler lebbar sein. Landesgrenzen sind für uns in Ostbelgien gelebter Alltag. Grenzschließungen wären noch schlimmer und eine falsche Reaktion – wir müssen die Idee eines geeinten Europas stärken und auf Zusammenarbeit setzen. Die negativen Auswirkungen von populistischer Politik und Isolation sind deutlich spürbar, das darf nicht noch schlimmer werden.“ (red/nc)

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