In seiner Ansprache würdigte Minister Freches zunächst die Arbeit der bisherigen Kommissionsmitglieder Heike Binger, Dirk Tölke, Anke Reitz, Nadine Streicher und Walter Mießen, die von 2017 bis 2025 mit großem Engagement und Sachverstand tätig waren: „Ihre Entscheidungen trugen wesentlich dazu bei, dass Kunstankäufe nicht nur nach formalen Kriterien, sondern mit einem tiefen Verständnis für kulturelle Relevanz getroffen wurden“.
Im Anschluss stellte Freches die neuen Mitglieder der Kunstkommission vor: Miriam Elebe, René Heinen, Cécile Ernst, Winfried Adams, Manfred Fettweis, der den Vorsitz übernimmt. Die Kommission, so Freches, sei weit mehr als ein beratendes Gremium. „Sie ist Spiegel unserer kulturellen Vielfalt, ein Impulsgeber und kritisches Korrektiv. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche braucht es Kunst als Ausdruck von Freiheit, Reflexion und Kreativität.“
Die gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Kunstkommission bildet das Kulturförderdekret von 2013. Dieses verleiht dem Gremium nicht nur klare Richtlinien, sondern auch Spielräume für künstlerische Interpretation und Verantwortung. (red/nc)

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