In Belgien gibt es Spargel zurzeit im Überfluss und günstig

Der Spargel ist in diesem Jahr deutlich früher gesproßen.
Der Spargel ist in diesem Jahr deutlich früher gesproßen. | Foto: Photo News

In Belgien hat die Spargelsaison aufgrund des milden Wetters einen Frühstart hingelegt. Seit knapp drei Wochen wird hierzulande gestochen, gewaschen und sortiert, was das Zeug hält. Zur Erinnerung: In der Regel wird das „weiße Gold“ frühestens Mitte April geerntet. Der Frühstart hat Folgen für den Konsumenten, und die machen sich deutlich im Portemonnaie bemerkbar.

Wie der belgische Bauernbund mitteilt, kostete ein Kilo weißer Spargel Anfang des Monats „nur“ 4,80 Euro - zur selben Zeit im Vorjahr lag der Kilopreis noch bei etwa zehn Euro. „Der Spargel ist für diese Jahreszeit recht billig. Das liegt daran, dass der Frühling relativ warm war, wodurch der erste Spargel wesentlich früher als sonst gestochen werden konnte“, erklärt Benny Cuypers, Vorsitzender der Lebensmittelkooperative BelOrta, gegenüber der Tageszeitung „Gazet van Antwerpen“: „Dadurch haben wir momentan einen Überschuss, der wiederum niedrigere Preise generiert.“

Aber Achtung: Der günstige Marktwert ist nur eine Momentaufnahme. Denn in den kommenden Tagen könnte der Spargelpreis bereits wieder ansteigen.

Doch trotz des momentanen Schnäppchens hält sich der „Run“ auf das Edelgemüse noch in Grenzen, wie Katrien De Backer aus Hingene (Provinz Antwerpen) meint. Laut der Spargelzüchterin ist die Nachfrage nach den weißen Stangen derzeit geringer als im Vorjahr. „Die Menschen verbinden Spargel mit Ostern“, kommentiert sie, „und da Ostern dieses Jahr erst besonders spät gefeiert wird, ist die Nachfrage noch nicht so extrem. Das wird sich mit dem Beginn des Osterfestes aber ändern.“ (calü)

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