Unwetterwarnung für die Provinz Luxemburg – Feuerwehr-Hotline 1722 aktiviert
Gewitter
Lesedauer: 2 min
Wegen drohender Gewitter, Sturmböen und möglicher Überschwemmungen wurde am Samstag in Belgien die Notrufnummer 1722 sowie das Online-Meldeportal www.1722.be aktiviert. Das teilte der Föderale Öffentliche Dienst Inneres (FÖD) in einer Mitteilung mit.
In der Provinz Luxemburg gilt Unwetterwarnung.
| Illustrationsbild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) hat für die Provinz Luxemburg eine gelbe Unwetterwarnung ausgesprochen. Sie gilt ab Samstagmittag bis Sonntag, 2 Uhr früh. Es wird mit heftigen Gewittern und örtlich starkem Regen gerechnet – stellenweise können in sechs Stunden mehr als 20 bis 25 Millimeter Niederschlag fallen. Auch Hagel und Sturmböen sind nicht auszuschließen.
Auch im zentralen Landesteil kann es vereinzelt zu Schauern kommen, jedoch mit geringerer Intensität.
Im Zuge dieser Warnung wurde die Notrufnummer 1722 aktiviert. Sie ist ausschließlich für nicht lebensbedrohliche Notfälle gedacht – etwa bei überfluteten Kellern oder Sturmschäden, bei denen Feuerwehrhilfe erforderlich ist. In akuten Notfällen, bei denen Menschenleben in Gefahr sind, muss weiterhin die 112 gewählt werden.
Infografik: Webseite Feuerwehr
Der FÖD Inneres empfiehlt ausdrücklich, bevorzugt das Online-Formular auf www.1722.be zu nutzen. Dort eingereichte Anfragen werden direkt an die zuständige Feuerwehrzone weitergeleitet. Wer hingegen anruft, wird zunächst von der Notrufzentrale bearbeitet – was mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
So funktioniert das E-Portal 1722.be:
Nutzer geben zunächst ihre Kontaktdaten und Gemeinde ein. Anschließend wird die Anfrage automatisch an die zuständige Feuerwehrzone übermittelt – oder an ein lokales Online-Portal, falls vorhanden.
Im nächsten Schritt wählt man den Grund des Einsatzes. Ist keine passende Kategorie dabei, sollte man prüfen, ob die Feuerwehr tatsächlich zuständig ist.
Nach dem Absenden der Anfrage heißt es: Geduldig bleiben. Rückfragen zum Einsatzstand sind nicht notwendig – die Feuerwehren bewerten jeden Fall individuell und behandeln lebensbedrohliche Situationen mit Priorität. (belga/red/rt)
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