Die sozialistische Gewerkschaft FGTB will die geplante Reform der Föderalregierung zur Begrenzung des Arbeitslosengeldes gerichtlich stoppen. Das kündigte Gewerkschaftschef Thierry Bodson am Mittwoch an. Die Maßnahme, die ab Januar 2026 in Kraft treten soll, sei laut FGTB verfassungswidrig und sozial unverantwortlich. Die FGTB will sich demnach auf Artikel 23 der belgischen Verfassung stützen, der das Recht auf ein Leben in Würde garantiert.
Thierry Bodson
| Foto: belga
Konkret kritisiert die FGTB, dass die unbegrenzte Dauer der Arbeitslosenunterstützung plötzlich aufgehoben werden soll, ohne eine Übergangsfrist von mindestens zwei Jahren einzuhalten.
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