Es sei eindeutig, dass die Fans von Standard Lüttich beim Spiel in Charleroi zum Ziel einer abscheulichen, vorsätzlichen Tat werden sollten, die darauf abzielte, körperlichen Schaden anzurichten. „Eine Tragödie wurde nur knapp verhindert“, erklärt der Lütticher Verein auf seiner Internetseite.
„Es ist inakzeptabel, dass Fußballfans Angst haben müssen, ins Stadion zu gehen. Solche Taten haben weder in einem Stadion noch sonst irgendwo einen Platz und müssen mit größter Härte bestraft werden – mit Sanktionen, die dazu dienen, dass sich so etwas nie wiederholt“, heißt es weiter.
Bereits am Montag hatte auch die Pro League ihre Empörung geäußert, auch Sporting Charleroi verurteilte die Vorfälle und kündigte an, entschieden gegen die möglichen Täter vorzugehen.
Kurz vor dem Spiel zwischen Charleroi und Standard (1:0) entdeckten Fans der Lütticher unter anderem mit einem Fernzünder ausgestattete Rauchbomben und „Bengalos“ unter mehreren Sitzen im Gästeblock. Die Polizei räumte den Block daraufhin vollständig. Letztlich wurden 14 selbstgebaute Sprengsätze und Rauchbomben entdeckt. Laut übereinstimmenden Medienberichten drohen den vermeintlichen Tätern nun Haftstrafen in Höhe von bis zu zehn Jahren. (mn)

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