„Motorradfahrer sind im Jahr 2024 die Sorgenkinder gewesen. Die Leidenschaft für Beschleunigung und Kurvenrausch lassen sie manchmal die Gefahren vergessen, die der Straßenverkehr mit sich bringt“, sagte der CDU-Politiker. Unachtsamkeit, Unerfahrenheit und erhöhte Risikobereitschaft endeten viel zu häufig tödlich.
Reul mahnte, Drosseln statt Rasen solle die Devise sein. Um die Sicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden, werde die Polizei in diesem Jahr vor allem an den beliebten Strecken mehr kontrollieren. „Das ist kein Zeichen von Gängelung, sondern ein notwendiger Schritt für mehr Sicherheit. Mehr Präsenz von Polizei kann Leben retten.“
Laut Innenministerium sind 2024 in NRW 86 Motorradfahrerinnen und -fahrer ums Leben gekommen. Bei Motorradunfällen seien 3.160 Menschen verletzt worden, nach 2.827 Verletzten 2023. Die Sicherheit von Motorradfahrerinnen und -fahrern im Straßenverkehr müsse erhöht werden. „Das letzte Jahr war kein Gutes für die Motorradcommunity“, bilanzierte Reul in Simmerath.
Zur diesjährigen Saison warb die „NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr“ – ein Zusammenschluss mehrerer Akteure der Verkehrssicherheitsarbeit – für Vorsicht auf der Straße. Rurberg liegt im Tal direkt am Rursee und an der Rurtalsperre und ist ein beliebtes Naherholungsziel im Nationalpark Eifel für Wanderer, Wassersportfreunde, Radfahrer und auch Biker. (dpa/ab)

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