Einer der bekannten Aussteller war Frank Kolberg von Lemco Fliesen, dessen Unternehmen sich in der Branche bereits einen Namen gemacht hat.
„Die Firma Lemco Fliesen gibt es jetzt seit eineinhalb Jahren. Ursprünglich habe ich seit über 40 Jahren Lemco Keramik in Baesweiler geführt. Doch mein Lebenstraum war es immer, in meiner Heimat ein Fliesengeschäft zu haben und diesen Traum habe ich mir erfüllt“, erklärt Kolberg.
Mit direkter Einfuhr aus Italien setzt Lemco Fliesen auf Qualität und exzellente Logistik. „Wir achten auf kurze Lieferwege, denn Italien bietet die beste Qualität, die modernsten Produktionsmethoden und die ansprechendste Optik“, erklärt Kolberg weiter.

Auch die Entwicklung im Fliesenmarkt ist spannend: „Die Kunden werden immer anspruchsvoller, und die neuen Techniken ermöglichen zunehmend größere Formate. Wir präsentieren hier auf der Messe Fliesen in der beeindruckenden Größe von 120 × 280 cm.“
Zu den aktuellen Trends sagt er: „Die Nachfrage geht wieder in Richtung Naturtöne, aber Pastellfarben feiern ihr Comeback. Diese werden oft mit intensiven, knalligen Farben kombiniert.“ Die ostbelgische Immobilienmesse bot ein breites Spektrum an Ausstellern, die verschiedene Aspekte des Bau- und Immobilienmarktes abdeckten.
Persönlicher Kontakt ist nicht durch Social Media zu ersetzen.
Ob neue Unternehmen wie CODIA Immo, die erst seit wenigen Monaten in Ostbelgien aktiv sind, oder alteingesessene Betriebe wie Mauel, die seit den Anfängen der Messe dabei sind – die Veranstaltung bot für alle eine Plattform. „Es ist eine Möglichkeit, sich in Ostbelgien zu präsentieren und zu zeigen. Es ist ein Muss, als alteingesessenes Unternehmen an solchen Veranstaltungen teilzunehmen“, so die Geschäftsführerin Monique Mauel.

Der Austausch mit den Besuchern stand für viele Aussteller im Mittelpunkt. Besonders betont wurde die Bedeutung des persönlichen Kontakts, der durch Social Media allein nicht zu ersetzen sei. „Es ist wichtig, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sich bekannt zu machen und langfristige Kontakte zu knüpfen“, so der Kommentar mehrerer Teilnehmer. Die Trends der Branche spiegelten sich auch auf der Messe wider. So berichtete Raumformat by Eicher von einer steigenden Nachfrage nach schlichtem, modernem Design mit hellem Holz und Hochbau. Gleichzeitig sei Echtholz weiterhin gefragt, wenn auch in modernerer Optik. Heinen hingegen konzentriert sich auf den hochwertigen Innen- und Außenausbau für Kunden, die bereit sind, in exklusive Wohnkonzepte zu investieren. „Eher im hochwertigen Bereich, für Leute, die bereit sind, für schöne Dinge auch mehr zu investieren“, so der Geschäftsführer Patrick Heinen.
Ein besonderes Konzept präsentierte Trilandum, eine soziale Immobilienagentur, die sich auf die Bereitstellung von Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen spezialisiert hat. Sie nutzten die Messe gezielt, um sich in der Branche zu vernetzen und ihr Modell vorzustellen. „Unsere Erwartungen sind, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und mit verschiedenen Akteuren im Immobilienmarkt zu netzwerken“, so Geschäftsführerin Claudia Niessen.
Die allgemeine Stimmung unter den Ausstellern war durchweg positiv. Viele lobten die professionelle Organisation, das angenehme Ambiente und die Möglichkeiten, mit potenziellen Kunden und anderen Unternehmern ins Gespräch zu kommen.
„Der Kontakt mit den Menschen und den Veranstaltern von GE-Media ist wirklich angenehm – es macht einfach Spaß, dabei zu sein“, erzählte CODIA-Immo-Geschäftsführer Denis Steffens. Vor allem aber stand das Networking im Vordergrund. Das Fazit der Messe ist eindeutig: Der Mix aus erfahrenen Unternehmen und Newcomern, gepaart mit einem interessierten Publikum, macht die Immobilienmesse Ostbelgien zu einer wertvollen Veranstaltung für die Branche. Auch im nächsten Jahr sollte sie wieder ein Pflichttermin für alle sein, die in der Immobilienbranche tätig sind.
Organisationsteam zeigt sich mit Zuspruch sehr zufrieden.
Mit rund 550 Besuchern am traditionell ruhigeren Samstag und geschätzten 1.000 bis 1.200 Besuchern am Sonntag zeigt sich das Organisationsteam sehr zufrieden. „Damit knüpfen wir an das Niveau der vergangenen Jahre in Eupen an“, erklärt David Schmitz, Marketingleiter von GE-Media.

Besonders erfreulich: Die Stimmung unter den Ausstellern war durchweg positiv. „Viele berichteten von konkreten Gesprächen, Angebotsabgaben und sogar ersten Vertragsabschlüssen“, so Schmitz weiter. Auch die Gelegenheit zum Networking wurde intensiv genutzt. „Der Freitagabend war für die Aussteller eine tolle Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und neue Synergien zu entdecken – genau das, was wir mit diesem Format fördern wollen“.
Die Messe zog erneut ein breit gefächertes Publikum an – von jungen Erwachsenen über Familien bis hin zu älteren Bauinteressierten. Auch für die Zukunft stehen die Zeichen gut: Zahlreiche Aussteller haben bereits ihr Interesse an der nächsten IMO bekundet, die am 7. und 8. März 2026 im Triangel in St. Vith stattfinden wird. Ein klares Zeichen dafür, dass das Messekonzept überzeugt – trotz des durchwachsenen Wetters, das mit einem Augenzwinkern als einziger kleiner Wermutstropfen erwähnt wurde.

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