Ab der Saison 2026-27 spielen 18 Mannschaften in der 1. Division

<p>Ab der Saison 2026-27 spielen 18 Mannschaften in der 1. Division</p>
Foto: belga

Lorin Parys sprach am Donnerstag von einem „wichtigen Durchbruch“, als er erklärte, die belgischen Profivereine hätten sich mit mindestens einer 2/3-Mehrheit auf eine grundlegende Reform geeinigt.

Wie sehen die Veränderungen aus?

Die 1. Division wird ab der Saison 2026-27 mit 18 Mannschaften gespielt. Die Meisterschaft besteht „klassisch“ aus einer Hin- und einer Rückrunde. Der Erste krönt sich nach 34 Spieltagen zum Meister, die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen ab.

Um die 1. Division auf 18 Mannschaften aufzustocken, wird die Saison 2025-26 zu einer Übergangssaison. Der Tabellen-14. und 15. bleiben in der 1. Division, der Tabellenletzte trifft in der Endrunde auf den Gewinner der Play-offs der Challenger Pro League (Platz 3 bis 6) und spielt so um den Klassenerhalt. Die ersten Beiden aus der Challenger Pro League steigen direkt auf. Kurz und knapp: Maximal ein Absteiger und bis zu drei Aufsteiger in der kommenden Saison.

Wie geht es in der Challenger Pro League weiter?

In der zweiten Liga ist die Situation komplex – und hängt von den Resultaten der laufenden Saison ab. In Zukunft soll mit einer Quote garantiert werden, dass mindestens vier und maximal sechs Nachwuchsmannschaften in der Challenger Pro League starten. Eine Sache soll ausdrücklich verhindert werden: Dass beispielsweise Jong Genk in der aktuellen Saison auch als Tabellenletzter nicht absteigen kann und es stattdessen den Tabellenvorletzten (aktuell Seraing) trifft.

Die Saison 2025-26 wird auch für die Challenger Pro League zu einer Übergangssaison:

Mit 16 Teams: Sollte in der aktuellen Saison keine U23-Mannschaft absteigen und mindestens eine U23-Mannschaft aus der 1. Division Amateure aufsteigen.

Mit 17 Teams: Sollte nur eine der Bedingungen aus Punkt eins erfüllt sein.

Mit 18 Teams: Sollte keine der Bedingungen aus Punkt eins erfüllt sein. Dann würden zwei U23-Teams aufsteigen.

Nach der Übergangssaison wird die Challenger Pro League in der Spielzeit 2026-27 dann mit 14, 15 oder 16 Mannschaften ausgetragen – alles abhängig von der Anzahl U23-Mannschaften in der Liga.

Mit 15 oder 16 Teams wird die Challenger Pro League „klassisch“ ausgetragen, ehe in einer Aufstiegsrunde der Aufsteiger ermittelt wird. Der Meister steigt dann gemeinsam mit dem Sieger der Aufstiegsrunde auf. Mit nur 14 Teams wiederum werden Play-offs für alle Mannschaften organisiert, um genügend Spiele zu garantieren. (mn)

Kommentare

  • .. und wieder so eine Kucheumuchel... warum sollen die U 23 andere Rechte bekommen als alle anderen Mannschaften...

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