„Lebendige Dörfer!“ – König-Baudouin-Stiftung unterstützt Gemeinschaftsinitiativen

<p>Die KBS unterstützt Projekte zur Stärkung der Dorfgemeinschaft.</p>
Die KBS unterstützt Projekte zur Stärkung der Dorfgemeinschaft. | Foto: David Hagemann

Mit der Aktion „Lebendige Dörfer!“ möchte die König-Baudouin-Stiftung Anreize für Projekte schaffen, die zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beitragen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vorhaben, die Menschen zusammenbringen, den Austausch zwischen Generationen und Kulturen fördern und das lokale Gemeinwesen bereichern. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte in Ostbelgien gefördert. Dazu gehören unter anderem:

Die Dorfgruppe Kettenis VoG mit einem Schulprojekt in Kettenis, der Verkehrsverein Burg-Reuland mit dem Projekt „Streifzug durch die Vergangenheit“, eine offene Einwohnergruppe aus Wirtzfeld mit „Lebendige Steine - Das Dorf verbinden - Begegnung schaffen“, die lebendigen Dorfgärten Bütgenbach-Berg oder das Dorflädchen Lontzen.

Das Spektrum der Projekte, die von einer Unterstützung profitieren können ist groß: Von kulturellen und historischen Initiativen über naturnahe Gemeinschaftsgärten bis hin zu sozialen Begegnungsstätten. Auch in diesem Jahr ruft die Stiftung erneut dazu auf, innovative Ideen für lebendige Dorfgemeinschaften einzureichen. Der Projektaufruf für 2025 läuft noch bis zum 15. April. Interessierte Initiativen können sich um eine finanzielle Unterstützung von bis zu 5.000 Euro bewerben.

Wer kann sich bewerben? Die Ausschreibung richtet sich an Kollektive von Dorfbewohnern, sowohl in formellen (z. B. VoGs) als auch informellen Zusammenschlüssen (z. B. Nachbarschaftsgruppen) sowie Vereine oder Organisationen, die auf lokaler Ebene arbeiten (z. B. Jugendzentren, Kulturzentren, soziokulturelle Vereinigungen).

Nicht förderfähig sind hingegen Projekte, die von Gemeindeverwaltungen oder kommunalen Diensten getragen werden.

Welche Projekte werden gefördert? Um eine Förderung zu erhalten, müssen Projekte eine oder mehrere der folgenden Anforderungen erfüllen:

Stärkung des Gemeinschaftslebens (z. B. gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten, Begegnungsräume, Maßnahmen gegen soziale Isolation), die Solidarität unter Dorfbewohnern fördern (z. B. gegenseitige Hilfe, Teilen von Ressourcen), die Kommunikation zwischen Einwohnern verbessern (z. B. Dorfzeitschriften, Dorfwebseiten), kulturelle Aktivitäten bewahren oder initiieren (z. B. Theaterprojekte, Kulturkreise, historische Rundwege) oder das Lebensumfeld und biologische Vielfalt verbessern (z. B. Gemeinschaftsgärten, Spielplätze, naturnahe Begegnungsorte).

Weitere Informationen, detaillierte Kriterien und das Bewerbungsformular sind auf der Webseite der König-Baudouin-Stiftung www.kbs-frb.be unter „Lebendige Dörfer!“ zu finden. (kupo)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment