Verteidigungsminister sieht US-Friedensplan als „Weckruf für Europa“

<p>Verteidigungsminister Theo Francken im Kreise seiner NATO-Amtskollegen</p>
Verteidigungsminister Theo Francken im Kreise seiner NATO-Amtskollegen | Foto: Photo News

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Mittwoch erklärt, dass ein NATO-Beitritt der Ukraine „nicht realistisch“ sei. Zudem stellte er klar, dass die USA keine Friedenstruppen entsenden würden.

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Kommentare

  • Der US-Friedensplan mag ein “Weckruf für Europa” sein. Er ist in erster Linie der Schulterschluss zwischen 2 Verbrechern im Weißen Haus und im Kreml. Er ist ein Zeichen dafür, dass der Bruch internationaler Vereinbarungen und des Völkerrechtes, dass Verbrechen und Kriegsverbrechen sich auszahlen.

  • Herr Leonard, ja, wir haben Meinungsfreiheit. Dennoch sind Ihre Kommentare unerträglich! Sie hatten doch Jahre Zeit, um Friedensgespraeche in Ihrem Sinne führen zu können.

  • Ich muss Dieter Leonard zustimmen. Beide, Trump und Putin, wollen ihre Länder wieder "groß" machen - in Wahrheit denken beide nur an sich -, und dieses an für sich nicht verwerfliche Ansinnen (dem Land wieder Größe verleihen) wollen beide nicht etwa von innen heraus, sondern durch Aggressionen gegen außen verwirklichen.

    Bin gespannt wann Trump den ersten Krieg anzettelt, um vom Chaos, das er im eigenen Land anrichtet, abzulenken. Und bei seiner Machtverliebheit würde es mich nicht wundern, wenn er sich in 4 Jahren entgegen der Verfassung weigert, aus dem Weißen Haus auszuziehen, was dann sogar in letzter Konsequenz zu einem Bürgerkrieg in den USA führen könnte.

  • Der "große Dealmaker" Trump ist ganz klein mit Hut vor Putin eingeknickt, bevor es überhaupt zu Friedensgesprächen kommt. Gleichzeitig verprellt er Bündnispartner und den wichtigen Handelspartner Europäische Union - nicht sehr clever für einen "Geschäftsmann".

    Wenn das Kalkül darin besteht, Russland mit einem Diktat"frieden" gegen die Ukraine weiterhin zu einem ernsten Problem für Europa sein zu lassen, um Rüstungsgüter an die EU zu verkaufen, dann hat Trump sich wohl verzettelt und ist mit sicherheit nicht der große Anführer, für den er sich gibt.

    Denn mittelfristig schiebt er die Probleme nur auf die lange Bank, wenn er denkt, Gebietsabtritte der Ukraine und die Verwehrung der NATO-Mitgliedschaft seien sinnvoll - das Gegenteil ist der Fall, denn dadurch würde Trump den Diktatoren dieser Welt nur signalisieren: Ihr könnt ruhig irgendwo einmarschieren, am Ende springt was ¨für euch raus. China reibt sich schon die Hände und wird kaum zögern, Taiwan anzugreifen. Dann können wir hier in der freien Welt gute Nacht sagen.

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