Flandern debattiert über Social-Media-Verbot für Kinder
Politik
Lesedauer: 1 min
Sollten Kinder den Zugang zu sozialen Netzwerken verlieren? Diese Frage wirft die flämische Sozialministerin Caroline Gennez (Vooruit) auf und fordert eine grundlegende Debatte in Gesellschaft und Regierung. Anlass sind beunruhigende Zahlen: Die Zahl der Selbstmordversuche unter Kindern und Jugendlichen steigt, und Gennez sieht soziale Medien als einen entscheidenden Risikofaktor.
Caroline Gennez
| Foto: belga
Laut Gennez tragen Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat maßgeblich zur psychischen Belastung junger Menschen bei. „Mobbing findet nicht mehr nur auf dem Schulhof statt, sondern geht im digitalen Raum rund um die Uhr weiter“, warnt sie.
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