Darüber informiert das Kabinett von Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG). Die Zielgruppe umfasse fast eine Million Menschen, darunter Pflege- und Betreuungspersonal aus Krankenhäusern, der psychiatrischen Versorgung, der ersten Linie, der Seniorenpflege und der Pflege beeinträchtigter Personen sowie aus der Jugendhilfe und dem Sozialsektor, heißt es in einer Mitteilung. Auch selbstständig tätige (paramedizinische) Fachkräfte lädt die Ministerin ein, an der Umfrage teilzunehmen. Behandelt würden darin Themen wie Arbeitsbedingungen, Arbeitstempo, die emotionale Belastung, Autonomie, aber auch zwischenmenschliche Beziehungen, die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben sowie Erfahrungen mit Stress oder Gewalt am Arbeitsplatz. „Für die Entwicklung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen ist es entscheidend, dass möglichst viele Personen an der Umfrage teilnehmen. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung der ostbelgischen Akteure, damit auch die Realität in Ostbelgien abgebildet wird und der Föderalstaat Maßnahmen ergreifen kann, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Bedarfen des Sektors besser zu entsprechen“, so die Ministerin.
Die nationale Umfrage „Be.well.pro“ ist bis zum 23. März 2025 unter www.bewellpro.be verfügbar. Sciensano übernehme die Erhebung und Analyse der Daten nach strengen ethischen Standards, heißt es. Die Ergebnisse werden in einem nationalen Bericht zusammengefasst und durch regionale und berufsspezifische Aspekte ergänzt. (red/kupo)
Infos unter www.bewellpro.be

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