Kate will emotionale Kompetenz der Briten fördern

<p>Kate,Prinzessin von Wales, bei einem Besuch des Hospizes in Sully bei Cardiff, Südwales.</p>
Kate,Prinzessin von Wales, bei einem Besuch des Hospizes in Sully bei Cardiff, Südwales. | picture alliance/dpa/PA Wire

Dies führe zu psychischen Problemen, Sucht und Missbrauch, was für Betroffene und ebenso die Gesellschaft verheerend sei.

Die Lösung, so Kate, sei es, eine Reihe von sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu entwickeln und zu pflegen. „Wir müssen in die Menschen investieren“, schrieb die Prinzessin in dem Vorwort des Berichts. Das Ziel sei eine glücklichere und gesündere Gemeinschaft. „Lasst uns gemeinsam eine liebevollere, empathischere und mitfühlendere Gesellschaft aufbauen.“

Kate hat 2023 die Kampagne „Shaping Us“ („Formt uns“) ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit damit für die Bedeutung der ersten fünf Lebensjahre eines Kindes zu sensibilisieren. Ein darauf aufbauender und von Experten entwickelter Rahmenplan soll Organisationen nun als Leitfaden dienen, um der Sozial- und Emotionskompetenz einen höheren Stellenwert beimessen zu können, gerade bei der kindlichen Entwicklung, aber auch im späteren Leben.

Der Rahmenplan soll einen einfachen Zugang dazu bieten, fachübergreifend über insgesamt 30 dieser Fähigkeiten sprechen zu können und damit ein breites Publikum zu erreichen. Diese Fähigkeiten sind in sechs Gebiete unterteilt: sich selbst zu kennen, seine Emotionen zu steuern, seine Gedanken zu fokussieren sowie die Kommunikation mit anderen, die Pflege von Beziehungen und die Entdeckung der Welt.

Prinzessin Kate kehrt derzeit nach ihrer Krebsbehandlung nach und nach in die Öffentlichkeit zurück, ohne dabei die eigene Erholung außer Acht zu lassen.

Am Dienstag will sie ein interaktives Lernprojekt für Kinder in einem Kunstmuseum eröffnen.

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