Kölner Dreigestirn ist erstmals in Eupen zu Gast – „Ein Traum geht in Erfüllung“

<p>Das Bild zeigt das Kölner Dreigestirn mit Samuel I. (ganz rechts) und Ministerpräsident Paasch und Minister Freches.</p>
Das Bild zeigt das Kölner Dreigestirn mit Samuel I. (ganz rechts) und Ministerpräsident Paasch und Minister Freches. | Foto: André Goebels

Für die Vollblutkarnevalisten ist Ostbelgien kein unbekanntes Terrain. Prinz René kam schon mal zum Fallschirmspringen. Für den Eupener Prinz Samuel I. war es etwas ganz Besonderes, das Kölner Dreigestirn zu treffen. Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) und Kulturminister Gregor Freches (PFF) fanden auch ernste Worte zur aktuellen politischen Lage.

<p>Prinz Samuel I. live im WDR-Fernsehen</p>
Prinz Samuel I. live im WDR-Fernsehen | Foto: André Goebels

Für Offenheit, Toleranz und Demokratie steht das Kölner Dreigestirn, das auch an der großen Demonstration gegen Rechts in Köln am letzten Sonntag teilnahm. Bei 438 Terminen braucht es eine gehörige Portion Disziplin. Alkohol ist für das Dreigestirn während der Woche tabu. Nur am Wochenende gibt es schon mal das eine oder andere Kölsch. Für Prinz René I., Bauer Michael und Jungfrau Marlis ist es eine große Ehre den Kölner Karneval nach außen vertreten zu dürfen. „Der Kölner Karneval ist der größte den man hat in Europa und die Bedeutung des Dreigestirns ist enorm groß“, so René Klöver. „Es ist ein absoluter Traum, der in Erfüllung geht“. Auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, ein paar Worte an die Anwesenden zu richten. „Der Karneval hier in Eupen ist dem in Köln so ähnlich, da könnte man doch glatt Eupen zu einem Kölner „Veedel“ machen, scherzte er. Das Medieninteresse für den Auslandstripp war in der Heimat des Dreigestirns groß: Der WDR begleitete das Dreigestirn auf seiner Reise nach Belgien und schaltete von Eupen aus live in die Lokalzeit nach Köln. (ag)

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