Im Zentrum der Erzählung steht die Ermordung des kongolesischen Premierministers Patrice Lumumba, eine der schockierendsten Episoden der postkolonialen Geschichte Afrikas. Der Film zeigt auf, wie die belgische Monarchie, die Regierung der Vereinigten Staaten und multinationale Konzerne eine perfide Allianz schmiedeten. Unter dem Deckmantel kultureller Veranstaltungen und durch die Instrumentalisierung legendärer Jazzmusiker wurden verdeckte Operationen durchgeführt, die schließlich zu Lumumbas Sturz und Tod führten.
Der Film verbindet historische Archivaufnahmen, Interviews mit Experten und Überlebenden sowie eine kraftvolle musikalische Untermalung, um die erschütternde Wahrheit hinter den Ereignissen ans Licht zu bringen. Die Rolle von Kunst und Kultur als Mittel politischer Manipulation wird in einer Weise beleuchtet, die sowohl schockiert als auch tief berührt. Dieser kraftvolle, überwältigende Film über Jazz als geheime Waffe wurde bereits beim renommierten Sundance Filmfestival ausgezeichnet.
ArsVitha präsentiert den 120-minütigen Film in Zusammenarbeit mit Meakusma am 25. Januar (Premiere in in englischer Sprache mit englischen Untertiteln) sowie am 30. Januar und 4. Februar (in französischer Sprache mit französischen Untertiteln). Filmbeginn ist jeweils um 20 Uhr. Im Anschluss an den Film findet ein musikalischer Ausklang im Foyer statt. (red/ab)

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