Polizeibilanz zu Demonstrationen in Aachen: Mehr Teilnehmer als erwartet, vereinzelte Zwischenfälle

<p>Eine Gruppe linker Gegendemonstranten hat sich auf die Straße gesetzt und eine Sitzblockade hergestellt.</p>
Eine Gruppe linker Gegendemonstranten hat sich auf die Straße gesetzt und eine Sitzblockade hergestellt. | Foto: dpa/Christoph Reichwein

Der Aufzug „Wir sind Aachen – Nazis sind es nicht“ zog mit rund 5.500 Teilnehmern friedlich durch die Stadt. Inklusive weiterer Gegendemonstrationen waren insgesamt etwa 7.700 Menschen unterwegs – deutlich mehr als erwartet.

Der Aufzug „Für Recht und Ordnung: gegen Linksextremismus und politisch motivierte Gewalt“ startete mit etwa 150 statt der angekündigten 800 Teilnehmenden. Auf der Route kam es zu Blockaden, Angriffen mit Pyrotechnik und Barrikadenbau durch Störer. Die Polizei leitete fünf Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Trotz wiederholter Zwischenfälle gelang es der Polizei, ein direktes Aufeinandertreffen der Gruppen zu verhindern. Vier Beamte wurden leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig. Insgesamt verlief der Einsatz rechtsstaatlich im Sinne des Versammlungsrechts, so die Polizei. (red/ag)

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