Sexuelle Gewalt in Belgien: Mehr Anzeigen, aber die Hälfte bleibt ohne Folgen
Justiz
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In Belgien nimmt die Zahl der Strafanzeigen wegen sexueller Gewalt seit Jahren zu – doch die rechtlichen Konsequenzen hinken hinterher. Allein in den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der eingereichten Fälle um 20 Prozent. Gleichzeitig wird mehr als die Hälfte dieser Verfahren ohne Anklage eingestellt. Das berichtete die Zeitung „De Tijd“ am Freitag auf Grundlage eigener Recherchen.
Immer mehr Opfer wagen den Schritt – doch über die Hälfte der Fälle endet ohne Konsequenzen.
| Foto: Fabian Sommer/dpa
Die Zahlen sind alarmierend: Während die Staatsanwaltschaft im Jahr 2019 noch 9.282 Fälle von Vergewaltigung oder sexuellen Übergriffen registrierte, waren es 2023 bereits 11.210 – ein Anstieg von 20 Prozent.
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