Wettbewerb „OBF Next Generation“ geht in die zweite Runde

<p>Der Wettbewerb für junge Talente „OBF Next Generation“ geht in die zweite Runde.</p>
Der Wettbewerb für junge Talente „OBF Next Generation“ geht in die zweite Runde. | Foto: OBF

„OBF Next Generation“ wurde vom OBF ins Leben gerufen, um die musikalische Zukunft der Region aktiv zu fördern, heißt es in dem Schreiben. Und weiter: Der Klassikanbieter setzt sich leidenschaftlich dafür ein, die Ausbildung und Entwicklung junger Musiker zu unterstützen. Denn der Weg zu einer erfolgreichen Musikerkarriere ist oft mit finanziellen Hürden verbunden – sei es für Privatunterricht, Meisterkurse oder den Kauf von Instrumenten. Der Wettbewerb trägt dazu bei, diese Herausforderungen zu mildern. Neben der individuellen Talentförderung habe der Wettbewerb auch eine weitreichende gesellschaftliche Dimension: Er schaffe für die Region eine wichtige Plattform, um die Musiker von morgen zu entdecken und ihre Entwicklung zu verfolgen. Die Präsentation dieser Künstler fördere nicht nur die kulturelle Vielfalt, sondern auch das Bewusstsein für eine lebendige und zukunftsorientierte Musikkultur, die Ostbelgien als kulturelles Zentrum stärke. „Die Bevölkerung kann hautnah miterleben, wie junge Künstler ihre Leidenschaft und ihr Können in die Welt tragen und die musikalische Zukunft der Region mitzugestalten“, so das OBF.

Teilnehmen können alle Musikstudierenden, die für ein Vollzeitstudium an einer Musikhochschule eingeschrieben sind und ihren Wohnsitz in der Deutschsprachigen Gemeinschaft haben oder einen engen Bezug zur Region haben. Die Altersgrenze liegt bei 26 Jahren für Streich- und Blasinstrumente und bei 32 Jahren für Gesang. Ab sofort können sich interessierte Musikstudierende bis zum 1. März anmelden. Detaillierte Informationen sind in der Rubrik „Jugendförderung“ unter www.obf.be verfügbar. Als Besonderheit wird in der Mitteilung hervorgehoben, dass der Wettbewerb die Teilnehmer in keiner Weise in Bezug auf das Repertoire einschränkt. Jeder Teilnehmer präsentiert ein individuelles Programm von zwölf bis zwanzig Minuten Dauer und hat so die Möglichkeit, seine künstlerische Vielfalt zum Ausdruck zu bringen. Dabei gehe es nicht nur um technische Exzellenz, sondern auch um künstlerische Ausdruckskraft und Originalität.

Nach den Vorspielen beurteilt eine renommierte Fachjury die Darbietungen der Teilnehmer und kürt das Wettbewerbstalent, das neben dem Preisgeld von 10.000 Euro die Möglichkeit erhält, ein Rezital im Rahmen des OstbelgienFestivals zu geben und beim Übergang in eine professionelle Musikerkarriere fachkundig begleitet zu werden. Darüber hinaus wird der Preisträger im Rahmen einer Veranstaltung des Bürgerfonds Ostbelgien auftreten.

„OBF Next Generation“ wird durch die großzügige Unterstützung des Bürgerfonds Ostbelgien ermöglicht. Der Fonds, eine Initiative der König-Baudouin-Stiftung, fördert aktiv die Entwicklung einer nachhaltigen und lebendigen Gemeinschaft, indem er Projekte unterstützt, die das regionale Potenzial stärken, lokale Initiativen fördern und die einzigartigen Umweltressourcen erhalten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Verbesserung des Wohlbefindens der Einwohner und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Werte wie Chancengleichheit, Vielfalt und Solidarität stehen dabei im Mittelpunkt, heißt es in der Mitteilung abschließend. (red/kupo)

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