Ehemaliger griechischer Regierungschef Simitis gestorben

<p>Der ehemalige griechische Ministerpräsident Kostas Simitis ist im Krankenhaus verstorben.</p>
Der ehemalige griechische Ministerpräsident Kostas Simitis ist im Krankenhaus verstorben. | Foto: Louisa Gouliamaki/epa/dpa

Den Tod des Politikers bestätigten auch der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis auf der Plattform X und sein früherer Sekretär und Sprecher Giorgos Pantagias im griechischen Nachrichtensender Skai.

Zahlreiche griechische Politiker und ehemalige Mitarbeiter, aber auch politische Gegner würdigten Simitis als „Architekten des Beitritts Griechenlands im Euroland“ im Jahr 2001. Simitis regierte zwischen 1996 und 2004. Während seiner Regierungszeit versuchte er, sein Land zu modernisieren und Bürokratie abzubauen. Sein Motto lautete so, wie es auf seiner Homepage steht: „Die Modernisierung hat kein Ablaufdatum.“

Simitis wurde 23. Juni 1936 in Piräus geboren. Er studierte in Deutschland Jura, in Großbritannien Wirtschaftswissenschaften und lehrte Jura als Professor an deutschen Universitäten. Während der Obristenjunta (1967-1974) in Griechenland war Simitis im Widerstand. Er entkam der Verhaftung durch eine Flucht nach Deutschland mit einem gefälschten Pass. (dpa/mo)

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