Was verbirgt sich hinter der Kunst des Orgelspielens? Wie fanden Pfeifenorgeln ihren Weg in die Eifeler Kirchen? Und welche Musik wurde auf der „Königin der Instrumente“ gespielt? Diese und viele weitere Fragen werden während der Veranstaltung „Orgelgeschichte(n)“ auf spannende Weise beantwortet.
Die drei Organisten der Region Michael Schneider, Stephan Schmitz und Andreas Lejeune nehmen das Publikum auf eine musikalische Reise durch 300 Jahre Orgelliteratur mit. Auf dem Programm stehen Werke von Komponisten wie Buxtehude, Böhm, Franck, Bach und Vierne, die die Entwicklung der deutschen und französischen Orgelschulen widerspiegeln. Die Orgel entfaltet ihre vielfältigen Klangnuancen und Ausdrucksweisen, wobei sich der Bogen von der Barockzeit über die Romantik bis in die Moderne spannt. Die Musik folgt zudem den verschiedenen Stationen einer traditionellen Messfeier und präsentiert so auch die Orgel in ihrer zentralen Rolle im liturgischen Kontext.
Doch die Veranstaltung geht weit über ein gewöhnliches Konzert hinaus. Der Historiker Carlo Lejeune begleitet die Musiker mit seinen „Orgelgeschichte(n)“ und beleuchtet die besondere Geschichte der Pfeifenorgel in der Eifel. Warum waren Orgeln bis ins 19. Jahrhundert in der ländlichen Eifel so selten? Warum waren sie anfangs kirchlich umstritten? Welche technischen Innovationen prägten die Kirchenmusik und wie erlebte die Pfeifenorgel in den 1990er Jahren ihre Blütezeit in der Region?
„Orgelgeschichte(n)“ verbindet Musik, Geschichte und kulturelles Erbe zu einem unvergesslichen Erlebnis, das sowohl Musikliebhaber als auch Geschichtsinteressierte begeistern wird. (red/arco)

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