Die Großverdiener des Jahres: Ronaldo mit 247 Millionen an der Spitze

<p>Die Großverdiener des Jahres: Ronaldo mit 247 Millionen an der Spitze</p>
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Mit umgerechnet 247 Millionen Euro Jahreseinkommen aus Gehalt und Werbeverträgen setzt ihn das Magazin Forbes auf Platz eins. Sein ewiger Konkurrent und Rivale, Lionel Messi, kann dem Portugiesen in den USA bei Inter Miami nicht ansatzweise das Wasser reichen.

Zwar verdient Messi am drittmeisten, doch „nur“ 128 Millionen Euro sind gerade so etwas mehr als die Hälfte von Ronaldos Einnahmen. Getrennt werden die ehemaligen Weltfußballer von einem Golfer. Der Spanier Jon Rahm belegt mit 207 Millionen Euro den zweiten Platz. Im vergangenen Dezember war der Olympia-Fünfte zur LIV-Tour gewechselt und hatte damit für viel Aufsehen gesorgt.

Finanziert wird die Alternative zur traditionsreichen PGA-Tour durch Gelder aus Saudi-Arabien. Auch die Fußballstars Neymar (Al-Hilal) und Karim Benzema (Ittihad FC) verdienen ihr Geld in Saudi-Arabien. In der Forbes-Liste belegt der Brasilianer mit 102 Millionen Euro den siebten Platz knapp vor dem Franzosen mit 101 Millionen auf Rang acht. Das vorhandene sportliche Prestige mit enormen Einnahmen zu vereinen, gelingt Europa nur in einem Fall: Kylian Mbappe, der im Sommer von Paris Saint-Germain zu Real Madrid gewechselt war, befindet sich mit 105 Millionen Euro auf Platz sechs.

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Anders der Standort USA. Vor allem die NBA versteht es seit jeher, sportliche Höchstleistungen zu vermarkten. Mit LeBron James (Platz 4/122 Millionen Euro), Giannis Antetokounmpo (Platz 5/106 Millionen Euro) und Stephen Curry (Platz 9/97 Millionen Euro) stehen drei Basketball-Stars unter den Top Ten der Liste. James ist der einzige Athlet, der es seit der ersten Forbes-Liste 2012 jedes Mal unter die zehn Bestverdiener geschafft hat. Vollendet wird die diesjährige Auswahl von Football-Quarterback Lamar Jackson (Platz 10/96 Millionen Euro).

Beim Blick auf die Forbes-Liste fällt jedoch nicht nur fehlende belgische Beteiligung, sondern vor allem das Fehlen einer Frau auf. Polens fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Iga Swiatek ist die bestbezahlte Sportlerin 2024, befindet sich mit 23 Millionen Euro Verdienst aber außerhalb der Top 50. Seit 2012 haben es mit Serena Williams, Maria Scharapowa, Li Na, und Naomi Osaka überhaupt nur vier Frauen auf die Liste geschafft. (sid/mn)

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