Rettungshubschrauber CMH passt Beiträge an

<p>Die Kosten für die Luftrettung steigen stetig an.</p>
Die Kosten für die Luftrettung steigen stetig an. | Foto: CMH

Gründer Dr. Luc Maquoi hatte die Preise vor 25 Jahren auf 1.200 Franken für Einzelpersonen und 1.900 Franken für Familien festgelegt. Daran hat sich seitdem nicht geändert und entspricht heute 30 Euro bzw. 47 Euro. Der Wille des CMH bestand immer eher darin, die Zahl der Mitglieder zu erhöhen, als den Preis der Karte zu verändern. Während der Preis der Karte unverändert blieb, stiegen die Kosten für den Hubschrauber und die Einsätze stetig an.

Heute, nach 25 Jahren des preislichen Status quo, sieht sich der CMH gezwungen, zum allerersten Mal die Preise für seine Mitgliedskarte anzupassen. Diese Entscheidung wurde nach reiflicher Überlegung getroffen, um den Fortbestand des Dienstes zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Eine Flugminute bei einem Einsatz kostet heute 140 Euro, wodurch sich die durchschnittlichen Kosten eines Einsatzes für das CMH auf 4.200 € belaufen. Der Höchstbetrag, der dem Patienten in Rechnung gestellt werden kann, liegt jedoch bei 1.550 Euro, unabhängig von der zurückgelegten Entfernung oder der Komplexität des Einsatzes. Die Mitglieder hingegen profitieren von einer vollständigen und kostenlosen Deckung im Falle eines Einsatzes“, erklären die Verantwortlichen.

Angesichts der Inflation und der Entwicklung der Betriebskosten wird der CMH daher zum allerersten Mal in seiner Geschichte seinen Tarif anpassen, um weiterhin rund um die Uhr einen Luftrettungsdienst anbieten zu können, der für die Bevölkerung der Region lebenswichtig ist.

Ab dem 1. Januar 2025 wird die Mitgliedskarte für Einzelpersonen von 30 auf 35 Euro und für Familien von 47 auf 57 Euro angehoben. Wie die Erhebungen zeigen, liegt diese Anpassung weit unter dem Preis, der indexiert worden wäre, betont der CMH abschließend. „Wir sind zuversichtlich, dass Mitglieder den Nutzen der Maßnahme erkennen und ihr Engagement trotz dieser Preisanpassung fortsetzen werden. Die ersten Rückmeldungen sind übrigens mehr als ermutigend und zeigen, wie die Gemeinschaft zusammensteht.“ (red/ab)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment