„Wir dürfen uns nicht bei der Entwicklung der Führung internationaler Konflikte von anderen Ländern überholen lassen“, sagt Luc Frank. Zuvor hatten die Abgeordneten Buysrogge, Francken und Safai (alle N-VA) eine Resolution vorgelegt, die dem Militär die Bewaffnung ihrer unbemannten Aufklärungsdrohnen ermöglichen soll. Nach einem positiven Gutachten des Militärs schließt sich Luc Frank, Mitglied des Ausschusses für Verteidigung, nun der Resolution an. Juristisch stelle die Bewaffnung der sogenannten SkyGuardian kein Problem dar, da sich die Gesetzgebung, die die Nutzung der F16 Kampfjets regelt, ebenfalls bei besagten Drohnen anwenden lässt, teilt Luc Frank dazu mit.
Die Ausstattung der Drohnen mit Präzisions-Waffensystemen ermögliche dem Militär mehr Flexibilität im Einsatz. „So könnten die Drohnen bei einem Aufklärungseinsatz über feindlichem Gebiet auf einen Angriff reagieren“, führt Frank als Beispiel auf. Da es sich um keine automatisierten Waffensysteme handelt und diese immer unter menschlicher Aufsicht und Bedienung stehen, gibt es laut den Antragstellern keine ethischen Vorbehalte. „Jede Entwicklung, die weniger menschliche Leben aufs Spiel setzt, ist ein Schritt in die richtige Richtung für unsere Truppen“, wird Luc Frank in einer Mitteilung zitiert. (red/sc)

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