In einer Mitteilung aus dem Kabinett von Unterrichtsminister Jérôme Franssen (CSP) heißt es, der OECD-Bericht unterstreiche, dass gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen – von der Globalisierung bis hin zu Fortschritten in der künstlichen Intelligenz – eine stetige Weiterentwicklung von Fähigkeiten erforderten. Damit das ostbelgische Bildungssystem mit diesen Veränderungen Schritt halten könne, müssten sich auch die Lerninhalte anpassen.
Die OECD hebt in ihrem Bericht hervor, dass sich die DG dieser Herausforderung mit einer Bildungsstrategie stelle, die sowohl die Förderung von Grundkompetenzen als auch von zukunftsorientierten Kompetenzen der Lernenden in den Mittelpunkt rücke. Die Strategie ziele darauf ab, „die Schüler auf eine Welt vorzubereiten, in der Kreativität, kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung gewinnen“, heißt es in der Mitteilung aus dem Kabinett. Der Bericht betone zudem, dass die Förderung solcher Kernkompetenzen und der „Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts“ keine Gegensätze darstelle, sondern sich gegenseitig ergänzen könne.
„Die Förderung von Grund- und Zukunftskompetenzen in den Fokus zu rücken, ist in unseren Augen zentral, um unsere Schüler bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Wichtig ist dabei, die Rahmenpläne nicht weiter zu überladen. Im Gegenteil: Unser Ziel ist es, sie zu verschlanken und den Lehrkräften klare, praxisnahe Hilfen an die Hand zu geben – bei den Rahmenplänen gilt: Weniger ist mehr“, kommentiert Jérôme Franssen das Ganze in der Mitteilung. „Wir arbeiten daran, die Kern- und Zukunftskompetenzen der Schüler in den Mittelpunkt zu rücken und haben zudem mit der Überarbeitung der Rahmenpläne begonnen“, wird der Unterrichtsminister zudem zitiert. (red/kupo)
Die englischsprachige Studie ist einsehbar unter:

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