Mit Gedikli und Gorenc für Pantovic und Caliskan in der Mannschaft gegenüber dem Spiel gegen Lokeren begann die AS Eupen ihr Spiel gegen Anderlecht. Beide Teams gingen verhalten in die Partie im weiten Rund des leeren König-Baudouin-Stadions. Die erste Torchance verzeichnete Anderlecht nach zwölf Minuten, aber der Flachschuss war kein Problem für Nurudeen. Und das Spiel plätscherte weiter vor sich hin mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten, bis zur 25. Minute hatte die AS keinen Abschluss zu verzeichnen.
In der 28. Minute dann die Führung für Anderlecht: Nach einem Konter über das ganze Feld schlenzte Angulo aus 16 Metern das Leder gekonnt über Nurudeen in die rechte Torecke. Eupen musste jetzt kommen und verzeichnete in der 31. Minute die erste Halbchance durch einen Kopfball von Kennedy. Mehr kam bis zur Halbzeit nicht mehr von den Pandas, die mit der schwachen ersten Halbzeit nahtlos an die Leistung beim Heimspiel gegen Lokeren anknüpften. Defensiv ließen sie zwar bis auf das Tor wenig zu, aber offensiv war die Elf quasi inexistent.

Unverändert kamen beide Mannschaften dann aus den Kabinen. Und gleich gab es die erste Torannäherung für die Eupener nach zwei Minuten, doch die Hereingabe von Charles-Cook war keine Prüfung für den Anderlechter Keeper. Eupen war jetzt besser in den Zweikämpfen und optisch überlegener, aber ohne zählbares Resultat. In der 62. Minute schließlich dann doch der überraschende Ausgleich für Eupen durch Gorenc im Anschluss an eine Ecke. Die AS Eupen war nun mit neuem Elan unterwegs: Gleich im Anschluss an das Tor gab es die Chance für Gedikli im eins gegen eins gegen Anderlechts Torwart und kurz darauf ein gefährlicher Flachschuss von Van Genechten.

AS-Trainer Mersad Selimbegovic wollte mehr und reagierte mit einem Doppelwechsel. Deom und Caliskan kamen für Emond und Keita. Mit Erfolg, denn in der 73. Minute köpfte der bis dahin unsichtbare Gedikli nach Eupener Einwurf sogar zur überraschenden 2:1-Führung für die Pandas ein. Eupen hatte somit in den letzten zehn Minuten mehr Möglichkeiten als zuvor in 60 Minuten, und die Chancen endlich auch genutzt.
Viel passierte nicht in den nächsten Minuten bis zum unnötigen Ausgleich für Anderlecht in der 87. Minute, als die Eupener Abwehr bei einem Einwurf zu spät reagierte. Eupen brachte mit Pantovic und Alloh nochmal zwei neue Spieler vor der vierminütigen Nachspielzeit, aber zum Siegtreffer sollte es nicht mehr reichen. Ein Unentschieden, das den beiden Mannschaften nicht weiterhilft.
Aus technischen Gründen konnten wir am Samstag leider keinen Liveticker des AS-Spiels bei der Nachwuchsmannschaft des RSC Anderlecht anbieten.

Kommentare
Wie könnt ihr euren Fans das antun, so zu spielen? Grottenschlecht. Ihr verdient es nicht in dieser Division noch Fussball zu spielen.
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