Die ersten Alltagsbegleiter für Senioren erhalten Ausbildungsbescheinigung

<p>Ministerin Lydia Klinkenberg (l.) mit den Absolventinnen und Absolventen des ersten Ausbildungszyklus als Altagsbegleiter für Senioren</p>
Ministerin Lydia Klinkenberg (l.) mit den Absolventinnen und Absolventen des ersten Ausbildungszyklus als Altagsbegleiter für Senioren | Foto: Kabinett Klinkenberg

Im November 2022 startete das Pilotprojekt „Einführung und Fortbildung von Alltagsbegleitern in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren“. Heute, zwei Jahre später, erhalten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Ausbildungszyklus ihre Bescheinigungen. Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen und kündigte an: „Im Januar 2025 starten wir mit dem nächsten Ausbildungszyklus“.

In einer Mitteilung erinnerte Klinkenberg daran: „Der Bedarf an Pflege- und Begleitpersonal in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren nimmt stetig zu. Um weiterhin eine hohe Qualität sicherzustellen, setzt die Regierung auf den Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal.“ Dazu zählten neben den Pflege- und Gesundheitsberufen auch auf die Begleitung von Senioren spezialisierte Berufsgruppen. Vor diesem Hintergrund habe die Regierung das neue Berufsbild des Alltagsbegleiters ins Leben gerufen. „Der Name sagt es bereits: Die Alltagsbegleiter begleiten die Seniorinnen und Senioren in ihrem Alltag. Sie bieten den Bewohnern Begleitung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens an, mit dem Ziel, ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten, ihr Wohlbefinden und ihre Lebenszufriedenheit zu steigern. Sie sind ein wichtiger sozialer Kontakt im Leben dieser Senioren. Sie unterstützen und entlasten zudem das Pflegepersonal und arbeiten mit diesem zusammen“, so Klinkenberg. „Wie ich gehört habe, trägt die Anwesenheit der Alltagsbegleiterinnen und -begleiter in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren schon jetzt sichtlich Früchte und sie sind dort nicht mehr wegzudenken. Einerseits berichten die Mitarbeiter der Wohn- und Pflegezentren für Senioren von mehr Zeit für die Bewohner und andererseits berichten die Senioren von mehr Aktivitäten, weniger Langeweile, weniger Einsamkeit und mehr Selbstbestimmung“, freute sich Klinkenberg über den Erfolg des neuen Berufsbildes.

Im Januar 2025 soll deshalb ein neuer Ausbildungszyklus in Zusammenarbeit mit der KPVDB starten. Die Ministerin erklärte: „Der neue Ausbildungszyklus startet mit der gleichen Anzahl Plätze wie im Pilotprojekt, also mit zwei Vollzeitäquivalenten pro Wohn- und Pflegezentrum. Diese Plätze sind schon jetzt alle belegt.“

Neben dem theoretischen Unterricht arbeiten die Alltagsbegleiter bereits während der Ausbildung in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Im Unterschied zum Pilotprojekt, das zwei Jahre dauerte, wird die Ausbildung nun auf ein Jahr verkürzt, so Klinkenberg abschließend. (red/kupo)

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